Pressemitteilung von BonnNet.de, Pützchens-Markt-Bonn.de, RAGABO.eu und angeschlossenen Seiten

Wir verabschieden uns nach 28 Jahren

und betreten Neuland, oder warum ein Telefaxgerät heute so nützlich ist wie ein Dinosaurier auf dem Skateboard

In der Welt von Smartphones, E-Mails und ultraschnellen Messenger-Diensten gibt es ein Gerät, das wie aus einer anderen Zeit wirkt: das gute alte Telefaxgerät. Hier sind ein paar Gründe, warum RAGABO.eu und die angeschlossenen Webseiten sich heute nach dem Motto „Alles neu, macht der Mai“ das Faxen machen abgewöhnt.

  1. Das Geräusch der Vergangenheit

    Wer erinnert sich nicht an das schrille, nervenaufreibende Piepen und Kratzen eines Faxgeräts? Dieses Geräusch ist eine Mischung aus Morsecode und einem verzweifelten Versuch eines Roboters, einen Freund anzurufen. Heute bekommen wir lieber eine stille WhatsApp-Nachricht — und können gleichzeitig den Soundtrack unseres Lebens dabei laufen lassen.

  2. Geschwindigkeit? Maximal im Schneckentempo!

    Während E-Mails in Sekunden um die Welt geschickt werden, schafft das Faxgerät es – mit viel Glück – in der gleichen Zeit nur ein paar Seiten. Es ist fast so, als würde man eine Brieftaube beauftragen, anstatt eine E-Mail zu senden. Romantik pur, aber eher unpraktisch.

  3. Papier, Papier überall!

    Faxen bedeutet: Papier rein, Papier raus, Papier verheddert sich. Wer braucht heute schon diesen unnötigen Papierkrieg, wenn man mit einem Klick Dateien versenden kann? Das Faxgerät schickt uns sozusagen fleißig Papierverschwendung gratis mit.

  4. Faxen ist wie eine Zeitreise

    Man fühlt sich fast wie ein Geheimagent aus den 80ern, wenn man ein Fax versendet – komplett mit dramatischer Musik im Kopf. Aber seien wir ehrlich: Wenn man in der heutigen Welt ankommt und seine E-Mail-App öffnet, sieht man, dass das Fax schlicht und ergreifend altmodisch ist.

  5. Niemand will dein Fax wirklich bekommen

    Das Fax ist wie das ungeladene Haustier auf der Party der digitalen Kommunikation. Es sitzt in der Ecke und hofft, dass jemand es benutzt. Aber eigentlich will jeder lieber eine klare, lesbare, digitale Nachricht. Das Fax bleibt oft einsam und staubig.

Das Faxgerät ist wie ein Relikt aus der Steinzeit der Bürokommunikation, das man zwar bewundern kann, aber besser im Museum stehen lässt. Im Alltag haben verdrängende Technologien wie E-Mail und Messenger längst das Kommando übernommen – und lassen das Fax alt aussehen.

Aus diesem Grund haben wir uns heute vom Faxdienst verabschiedet und die Faxnummern von all unseren Seiten entfernt.

Manchmal reicht es eben: Einfach mal den Faxapparat aus dem Büro verbannen und sich der Zukunft hingeben. Die Brieftaube wird es einem danken – und wir alle auch!

Bonner Brieftaube

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